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Kirche Stüdenitz

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Wer nach Stüdenitz kommt, wird schon von weitem durch den Kirchturm begrüßt. Etwas später kommen das Kirchenschiff und das Storchennest in den Blick. Diese, im Stile der Neugotik errichtete Kirche, prägt seit 1858 die Silhouette von Stüdenitz. Nur spärliche Notizen verweisen auf den Vorgängerbau. Das wenige, was wir wissen, ist, dass im 13. Jahrhundert unter den Bischöfen von Havelberg eine frühgotische Feldsteinkirche in Stüdenitz gebaut wurde. Diese Kirche verfiel im Laufe der Jahrhunderte und als ein Blitzschlag den Turm nachhaltig zerstörte, wurde die Kirche abgerissen und mit dem Neubau begonnen. Der markanteste Teil der Kirche ist der Turm mit einer Höhe von fast 55 Metern. Im Innern des Kirchenschiffes findet man einen hellen und großen Kirchenraum vor, der seine ursprüngliche Ausgestaltung nicht mehr hat. Zehn Fenster des Kirchenschiffes und fünf Altarfenster sorgen für viel Licht. Das Zentrum bildet ein schlichter Altar. Von besonderem Wert ist die filigran verzierte Kanzel, die den Kirchenraum wesentlich bereichert. Um den Kanzelkorb sind Apostel- und Evangelistenfiguren verteilt. Diese sind Repliken nach Modellen von Christian Daniel Rauch. Als einziges Stück aus dem Vorgängerbau sind die Taufengel erhalten geblieben. Zu erwähnen sind noch die drei Glocken. Die älteste Glocke stammt aus dem Jahr 1474. Es ist eine wertvolle Bronzeglocke, die noch aus der alten Kirche stammt. die beiden anderen Glocken sind aus Stahl. Sie kamen 1921 in den Turm. Seit 1992 wird die Glockenanlage elektrisch betrieben, wobei die alte Bronzeglocke nicht geläutet wird, da hier ein zusätzliches Glockenjoch fehlt. 1921 ist die Uhr installiert worden, die weithin sichtbar am Turm den Stüdenitzern die Zeit anzeigt. Diese Uhr läuft noch über Handbetrieb, der von einer Familie in treuem Dienst seit Jahren geleistet wird.