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Kirche Köritz

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Köritz in Neustadt (Dosse) und seine Pfarrkirche

Köritz, bis zur Eingemeindung in Neustadt (Dosse) im Jahre 1954 eine eigene Ortschaft, gehört ohne Zweifel zu den ältesten Siedlungen im Ruppiner Land und wird schon unter der Zeit des Markgrafen Albrecht der Bär urkundlich erwähnt.
Seine Dorfanlage verdankt es der Zeit der großen Kolonisation, d. h. der Wiedereroberung der Mark von den Wenden vor ca. 750 Jahren.

Ausgangs des Mittelalters war Köritz lange Zeit hindurch "Quitzows" gehörig, während es seine kirchlichen Abgaben an die Domherren zu Havelberg - auch "Monneken" = Mönche genannt - zu entrichten hatte.

Das 60 Hufe umfassende Dorf lag nach den Zerstörungen des Dreißigjährigen Krieges (1618-48) bis zum Jahre 1687 wüst, um sich unter der Amtstätigkeit des Prinzen von Hessen-Homburg dann wieder langsam zu erholen.

Um 1800 hatte das Dorf schon wieder 641 Einwohner und war mit seinen über 1800 Einwohnern im Jahre 1939 das größte Dorf im Kreis Ruppin. Die historische Grenze zur Gemarkung von Neustadt ist bei der Brücke des Dossezuflusses Schwenze (kurz vor der ersten der beiden Dossebrücken) in Neustadt auszumachen.

Köritz war ursprünglich ein Kreuzangerdorf, an dessen Schnittpunkt schon im 13. Jahrhundert eine Kirche stand, die allerdings im Dreißig- jährigen Krieg zerstört wurde.

Der heutige Kirchbau stammt aus den Jahren 1741/42.

Wegen des großen Zuzugs von Menschen (der 1846 auf Köritzer Gemarkung errichtete Bahnhof Neustadt/Dosse bot viele Arbeitsplätze) wurde die Köritzer Pfarrkirche im Jahre 1901 erweitert, indem man ein Querschiff mit Apsis als Tonnengewölbe sowie zwei kleinere Anbauten in den Winkeln seitwärts am Schiff anbaute.

Um 1800 hatte das Dorf schon wieder 641 Einwohner und war mit seinen über 1800 Einwohnern im Jahre 1939 das größte Dorf im Kreis Ruppin. Die historische Grenze zur Gemarkung von Neustadt ist bei der Brücke des Dossezuflusses Schwenze (kurz vor der ersten der beiden Dossebrücken) in Neustadt auszumachen.

Köritz war ursprünglich ein Kreuzangerdorf, an dessen Schnittpunkt schon im 13. Jahrhundert eine Kirche stand, die allerdings im Dreißig- jährigen Krieg zerstört wurde.

Der heutige Kirchbau stammt aus den Jahren 1741/42.

Wegen des großen Zuzugs von Menschen (der 1846 auf Köritzer Gemarkung errichtete Bahnhof Neustadt/Dosse bot viele Arbeitsplätze) wurde die Köritzer Pfarrkirche im Jahre 1901 erweitert, indem man ein Querschiff mit Apsis als Tonnengewölbe sowie zwei kleinere Anbauten in den Winkeln seitwärts am Schiff anbaute.

Aus dem 18. Jahrhundert stammen noch der Westturm und zwei Achsen des Schiffes, deren Fenster noch von früher her im Stichbogen geschlossen, aber schon mit neuen Fassaden umrahmt sind. Die Turmspitze wurde im Jahre 1802 erneuert; der Turm endet in achteckiger Laterne mit geschweifter Haube. Im Turm hängen drei Glocken (1842 bzw. 1926) mit Inschriften.
Die Orgel wurde 1902 vom Neuruppiner Orgelbauer Albert Hollenbach (1850-1904) gebaut (mechanische Traktur, zwei Manuale, 19 Register) und ist eine der größten Dorfkirchenorgeln in Brandenburg.

Die drei Altarfenster wurden 1901 im Königlichen Institut für Glasmalerei in Berlin-Charlottenburg angefertigt. Links und rechts die Wappen der Köritzer Adligen von Wolf und von Arnim, in der Mitte der anklopfende Christus im roten Gewand (Offenbarung 3, Vers 20).

Im Kircheninneren eine Gedenktafel für Opfer von Gewalt, Verfolgung, Vertreibung, Unterdrückung, Vernichtung und Krieg (1993). Zwei Gedenktafeln aus dem Napoleonischen Befreiungskrieg (1813-15) und dem Deutsch-Französischen Krieg (1870/71) hängen im Vestibül vom Pfarrhaus gegenüber der Kirche. 1968 musste wegen größerer Dachschäden eine Trennwand im Kircheninneren aufgebaut werden, seitdem gibt es eine Winterkirche (mit kleiner Lütkemüller-Orgel von 1869, aus der Kirche in Ganzer angekauft) und mehrere Mehrzweckräume für Gemeindeveranstaltungen sowie eine Toilette. In den Jahren 1983- 1997 wurde die Kirche gründlich renoviert