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Straße nach Michaelisbruch

10.11.2020

Baubeginn geplant:       März 2021

Dauer:                           bis Dezember 2021

Zuwendung des Landes Brandenburg gem. Richtlinie des Ministeriums für Ländliche Entwicklung, Umwelt und Landwirtschaft über die Gewährung von Zuwendungen für die Förderung der ländlichen Entwicklung im Rahmen von LEADER in Höhe von 303.928,35 €

Umsetzung von investiven Vorhaben der integrierten ländlichen Entwicklung gem. GAK-Rahmenplan

Gemeinschaftsaufgabe Agrarstruktur und Küstenschutz

In Deutschland ist die Gemeinschaftsaufgabe "Verbesserung der Agrarstruktur und des Küstenschutzes" (GAK) ein wesentliches Element der Nationalen Strategie für die Entwicklung ländlicher Räume.

Die GAK ist das wichtigste nationale Förderinstrument für eine leistungsfähige, auf künftige Anforderungen ausgerichtete und wettbewerbsfähige Land- und Forstwirtschaft, den Küstenschutz sowie vitale ländliche Räume. Sie enthält eine breite Palette von Agrarstruktur- und Infrastrukturmaßnahmen und deckt damit in weiten Teilen den Anwendungsbereich der ELER-Verordnung ab.

Die Zuwendung dieses Vorhabens setzt sich aus Bundes- und Landesmitteln zusammen.

http://www.eler.brandenburg.de

eler

Die Straße Michaelisbruch bis L141 entstand im 2. Weltkrieg im Zuge der Bauarbeiten für die im Dreetzer Wald errichtete Munitionsfabrik. Die Straße wurde als Ortbetonfahrbahn in einer Breite von 5,50m errichtet. Die Betondecke hat eine Stärke von 20 cm und wurde auf Kies sowie dem anstehenden Sandboden gegründet.

Straße nach Michaelisbruch

Diese Straßenbereiche sind in einem schlechten Zustand und wurden z. T. mit Asphalt, Beton und Schotter repariert. Einige Betonplatten sind gebrochen und aufgeworfen, so dass weitere Gefahrenstellen entstanden sind. Teile der Strecke an der Zufahrt nach Michaelisbruch wurden in den 80er Jahren mit Betonspurbahnplatten ersetzt, welche in sehr schlechtem Zustand sind. Z.T. ist die Armierung freiliegend. Die direkten Seitenbereiche z.T. höher als die Fahrbahn, was dazu führt, dass das Bankett überwiegend fehlt bzw. nicht funktioniert. Einzelbäume stehen am direkten Straßenrand und stellen eine Gefahr dar. Auch die Fahrbahnentwässerung ist aufgrund des anstehenden Geländes nur ungenügend möglich. Der Betonstraßenkörper soll auf dem ersten Teilstück an der L141 weitgehend erhalten und mit Asphalt überdeckt werden. Deshalb soll die Ausbaubreite nur 3,50m betragen. Die „Restbreite“ der alten Betonstraße dient als Unterbau für das Bankett. Ausweichstellen mit einer Länge von 50m und einer dort gegebenen Straßenbreite von 5,50m werden vorgesehen. Dies ist hier möglich, da geeignete Stellen der Trasse genutzt werden können, ohne dass Fällungen notwendig sind. Weiterhin liegt ein Teilstück der Straße nicht auf gemeindeeigenem Grund, so dass eine Teilverlegung stattfinden soll. Gleichzeitig wird das mit Beton ausgebaute Teilstück auf dem Fremdgrundstück zurückgebaut. Es erfolgt eine entsprechende Abstimmung mit dem Flurstückseigentümer (Landesforst Bbg). Dafür wird der Teil der Strecke bis Michaelisbruch mit einer Ortbetonspurbahn und Ausweichstellen hergestellt. Der Unterbau der jetzigen Plattenstraße wird genutzt.