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Breddin

Grundschule

Einwohnerzahl: 908 (Stand: 31.12.2015)

Fläche: 44.732.529 m²

Bürgermeister: Reinhard Neumann Kyritzer Str. 15, 16845 Breddin

Tel. 033972/40257, Mobil 0172 9321757

Gesprächstermine nach telefonischer Vereinbarung

                    
Breddin ist eines der größten Dörfer der Prignitz und soll wendischen Ursprungs sein. Sprachforscher nehmen an, dass der Name aus dem slawischen Grundwort ,,brot'' = Furt herzuleiten ist. Urkundlich nachzuweisen ist der Ort seid dem 13.Jahrhundert. So Datiert die Stiftsurkunde der Feldsteinkirche aus dem Jahr 1273.Von allen Mittelalterlichen Kirchen der Prignitz kann man nur für die Breddiner exakt das Jahr Der Einweihung nachweisen: Beim Abbruch des Alters 1846 wurde in dessen inneren die Urkunde über die Kirchweihe gefunden. Breddin mit seinen Ortsteilen Obermühle, Kümmernitz und Breddiner Abbau gehörte viele Jahre zum Domkapital Havelberg. Von der Form her ist Breddin ein Straßendorf. Der Bahnhof entstand genau 40 Jahre nach der Eröffnung der Berlin-Hamburger Eisenbahn und wurde 1886 eröffnet. Kulturell und Sportlich war Breddin schon immer sehr rege: Der Männerchor wurde bereits 1869 gegründet, der Turnverein im Jahre 1907. Viel Handwerker und Gewerbetreibende siedelten sich im Laufe der Zeit hier an. Anfang der fünfziger Jahre Kamen weitere Gemeindeteile hinzu: Damelack, Joachimshof, Sophiendorf und Voigtsbrügge.

Joachimshof
Bei diesem Ort handelt es sich um eine Gutssiedlung aus dem 16. Jahrhundert. 1543 hiess sie ,,Nevendorf'', 1764 ,,Neuen Höfen''. Der Name ,,Jochens Hof'' ist erstmals für 1782 überliefert. Ein männliches Mitglied der Familie von Kröcher mit Vornamen Joachim ist der Namensgeber dieser kleinen Gemeinde im Süden der Ostprignitz. Noch vor 100 Jahren standen im Ort nur etwa 10 Wohnhäuser und 15 Wirtschaftsgebäude. Der Umschwung kam, als die Stadt Berlin das Gut zur Versorgung der Großstadt mit landwirtschaftlichen Produkten kaufte. Heute gehören Zum Gut ca. 1.000 ha Ackerland und Wiesen und 200 Rinder verschiedener Rassen.

Sophiendorf
Der Ort entstand als Kolonistendorf 1776-78 unter der Regierungszeit Friedrich des Großen (*1712, †1786). Die Kolonisten kamen aus dem Westen Deutschlands, dem Rheinbund. Jeder der 23 Kolonistenfamilien erhielt 50 Morgen Land im ,,Todtenbusch'', einem Luch- und Bruchgebiet an der Neuen Jäglitz. Zu den Eigenarten Sophiendorfs gehört die Anordnung der Hofstellen auf nur einer der Dorfstraße.

 

 

Partnerschaft mit Jeddeloh II  (Gemeinde Edewecht - Landkreis Ammerland)

 

Im Jahre 1991 wurde die Partnerschaft zwischen Breddin und der Bauernschaft Jeddeloh II gegründet.

Weitere Informationen hier klicken:


Aktuelle Meldungen

Bekanntmachung der Gemeinde Breddin über die öffentliche Auslegung der förmlichen Beteiligung gem. § 3 (2) BauGB zur 2. Änderung des Flächennutzungsplans der Gemeinde Breddin

(01.07.2021)

Bekanntmachung der Gemeinde Breddin

Förmliche Beteiligung gem. § 3 Abs. 2 BauGB zur 2. Änderung des Flächennutzungsplanes der Gemeinde Breddin

 

Die Gemeindevertretung Breddin hat in ihrer Sitzung am 26.10.2020 den Beschluss zur Offenlage des Entwurfs der 2. Änderung des Flächennutzungsplanes der Gemeinde Breddin gefasst.

 

Das Planverfahren erfolgt parallel zur Aufstellung des Bebauungsplans „Solarpark Breddin“. Der Geltungsbereich der 2. Änderung umfasst eine Teilfläche des Flurstückes 37 in der Flur 2 der Gemarkung Breddin auf einer Fläche von 4,88 Hektar und entspricht dem Geltungsbereich des in Aufstellung befindlichen Bebauungsplans.

Die Änderung des Flächennutzungsplans ist erforderlich zur Anpassung des Flächennutzungsplans an den in der Aufstellung befindlichen Bebauungsplan „Solarpark Breddin“. Die Darstellungen im wirksamen Flächennutzungsplan stehen den Festsetzungen des Bebauungsplans „Solarpark Breddin“ entgegen.

Das Plangebiet liegt im Nordwesten des Landes Brandenburg im Landkreis Ostprignitz-Ruppin in der Gemeinde Breddin. Die Fläche wird derzeit landwirtschaftlich genutzt. Der Vorhabenträger plant die Errichtung einer Photovoltaik-Freiflächenanlage.

 

Die Erschließung des Planungsgebietes ist über die bereits vorhandenen, landwirtschaftlichen Wege gesichert.

 

Die förmliche Beteiligung der Öffentlichkeit nach § 3 Abs. 2 BauGB fand bereits im Zeitraum vom 04.01.2021 bis 05.02.2021 statt. Sie muss aus verfahrenstechnischen Gründen wiederholt werden.

 

Die förmliche Beteiligung der Öffentlichkeit nach § 3 Abs. 2 BauGB findet im Rahmen einer öffentlichen Auslegung in der Zeit vom 05.07.2021 bis einschließlich zum 06.08.2021

 

Montag            8.00-12.00 und 13.00-16.00 Uhr

Dienstag          8.00-12.00 und 13.00-18.00 Uhr

Mittwoch            8.00-12.00 und 13.00-16.00 Uhr

Donnerstag      8.00-12.00 und 13.00-16.00 Uhr

Freitag               8.00-12.00 Uhr

 

im Amt Neustadt (Dosse), Bahnhofstraße 6, 16845 Neustadt (Dosse), Zimmer 20/21 nach vorheriger Terminvereinbarung statt.

Zur Auslegung stehen folgende Unterlagen und Informationen zur Verfügung:

  • Planzeichnung zum Entwurf der 2. Änderung des Flächennutzungsplans, Stand März 2020
  • Begründung zum Entwurf, Stand 03/2020
  • Umweltbericht, Stand März 2020

 

Im Rahmen der Öffentlichkeitsbeteiligung werden folgende umweltrelevante Informationen zu den in § 1 Abs. 6 Nr. 7 BauGB genannten Schutzgütern ausgelegt:

 

Aus dem Umweltbericht (Teil II der Begründung) zum Flächennutzungsplan:

Schutzgut Tiere:

 

Brutvögel

Hier ist daher lediglich das Vorkommen der Feldlerche zu beachten, die im Planungsgebiet vermutlich Reviere besitzt.

Zu beachten ist auch das Tötungsverbot nach § 44(1), Nr. 1. Dies kann durch einen Beginn der Bautätigkeiten außerhalb der Brutzeit (Zwischen März und Juli) vermieden werden. Für den zu erwartenden Verlust der Feldlerchenreviere müssen vorgezogene Ausgleichsmaß-nahmen (CEF-Maßnahmen: Lerchenfenster) durchgeführt werden.

 

Fledermäuse

Die Ackerflächen bieten kaum Habitate, die von Fledermäusen bevorzugt genutzt werden.

Die Nutzung als Photovoltaik-Fläche stellt keine Beeinträchtigung der Artengruppe dar.

 

Arten - Amphibien

Nicht relevant, da keine Laichhabitate im Plangebiet und Umgebung

 

Arten – Reptilien

Nachdem ein Vorkommen der Zauneidechse nicht ausgeschlossen werden konnte, wurden Kartierungen der Art im Jahr 2019 beauftragt, um detaillierte Aussagen zu Betroffenheiten der Art tätigen zu können.

Da sich die Tiere nur im Bereich zwischen Gleise und Weg aufhielten, kann eine Betroffenheit der Art durch die PV-Anlage ausgeschlossen werden. Der Ackerstandort ist unattraktiv für die Tiere. Hier befinden sich weder geeignete Habitate für die Eiablage, es gibt keine Sonnenplätze oder Winterquartiere. Insekten (Nahrungsgrundlage) sind auf dem Ackerstandort kaum vorhanden.

Demnach sind für die Reptilienart Zauneidechse Verbotstatbestände nach § 44 Abs. 1 BNatSchG nicht zu erwarten, so dass eine artenschutzrechtliche Ausnahmegenehmigung gem. § 45 Abs. 7 BNatSchG nicht erforderlich wird.

Durch die Einsaat von ext. Grünland unter die PV-Anlagen, kann die Fläche als Jagdraum für Zauneidechsen attraktiv werden.

 

Schutzgut Pflanzen

Die PV-Anlage wird auf einem Ackerstandort errichtet. Geschützte Biotope oder Pflanzen werden nicht überbaut.

 

Schutzgut Wasser

Das Regenwasser kann vor Ort vollständig versickern, sodass keine negativen Auswirkungen auf die Grundwasserneubildung zu erwarten sind.

 

Schutzgut Boden

Aufgrund nur punktueller Versiegelung durch Punktfundamente (ohne Beton), sind die Aus-wirkungen auf das Schutzgut Boden sehr gering.

 

Schutzgut Klima / Lufthülle

Im Zuge des geplanten Baus der Photovoltaikanlagen kommt es zu eher punktuellen Versiegelungen und Überbauungen. Die dadurch verlorengehende Kaltluftproduktionsfläche ist jedoch als vergleichsweise gering einzuschätzen. Großflächige Kaltluftreproduktionsflächen sind im Umfeld vorhanden.

 

Schutzgut Landschaftsbild

Der Landschaftsraum zwischen Breddin, Stüdenitz und Kötzlin wird dominiert von großen Ackerschlägen und dem Windpark. Wenige Strukturen, wie Heckenrudimente, Baumgruppen oder Einzelbäume stehen in der Umgebung.

Eine Einsehbarkeit der Fläche von der Ortslage Breddin aus ist nicht gegeben. Östlich befindet sich das Eichenwäldchen und nach Süden hin liegt der Bahndamm an, der eine Sichtbarriere darstellt.

Nur vom Einzelgehöft aus, welches sich direkt am Bahndamm befindet, ist eine Einsehbarkeit der Solaranlage in nordöstlicher Richtung möglich.

 

Folgende Maßnahmen sind zu treffen:

Vorgezogene Maßnahme Lerchenfenster (CEF)

Auf der nördlich angrenzenden Ackerfläche sind mindestens 3 Lerchenfenster im Getreide mit jeweils mind. 20 qm Größe einzurichten. Bei Fruchtwechsel sind die Lerchenfenster auf andere Ackerflächen einzurichten.

Die Lerchenfenster sollen die Habitatfunktion dauerhaft übernehmen. Sollte ein Monitoring zu dem Ergebnis kommen, dass die Sondergebietsfläche von den Feldlerchen wieder angenommen wird, können die Lerchenfenster entfallen. Die Lerchenfenster können auch entfallen, wenn nachgewiesen wird, dass die zu Grünland umgewandelte Ackerfläche von den Lerchen angenommen wird.

 

Kompensationsmaßnahme: Anlage extensives Grünland, planintern

Das Baugebiet Photovoltaik ist auf 4,88 mit Gras-Kräutermischung einzusäen und extensiv mit Schafen oder Ziegen zu beweiden bzw. mind. 1 x jährlich zu mähen. Das Mähgut kann als Mulch auf der Fläche verbleiben.

 

Kompensationsmaßnahme: Anlage extensives Grünland, planextern

Auf dem Grundstück Gemarkung Breddin, Flur 2, Flurstück 37 außerhalb des Plangebietes 0,74 ha Acker in Extensivgrünland umzuwandeln. Es ist eine Gras-Kräutermischung einzusäen oder die Fläche der Selbstbegrünung zu überlassen. Bodenbearbeitung und die Verwendung von Dünge- und Pflanzenschutzmitteln haben zu unterlassen.

Die Fläche ist extensiv zu beweiden oder max. 3mal jährlich zu mähen. Das Mähgut ist abzutransportieren. Frühester Mahdtermin ist der 1. Juli im Jahr.

 

Der Inhalt der ortsüblichen Bekanntmachung und die auszulegenden Unterlagen können auf der Homepage www.neustadt-dosse.de, auf dem Landesportal unter uvp-verbund.de/bb eingesehen werden.

Stellungnahmen können während der Auslegefrist vorgebracht werden. Dies kann beispielsweise schriftlich, mündlich zur Niederschrift oder per E-Mail unter erfolgen. Des Weiteren wird den Bürgern im Rahmen des öffentlichen Auslegeverfahrens während der Dienstzeiten auch Gelegenheit zur Erörterung gegeben. Es wird darauf hingewiesen, dass auch Kinder und Jugendliche Teil der Öffentlichkeit sind. Die Vorschriften über die Öffentlichkeits- und Behördenbeteiligung diesen insbesondere der vollständigen Ermittlung und zutreffenden Bewertung der von der Planung berührten Belange und der Information der Öffentlichkeit. Es wird darauf hingewiesen, dass Stellungnahmen, die im Verfahren der Öffentlichkeits- und Behördenbeteiligung nicht rechtzeitig abgegeben worden sind, bei der Beschlussfassung über die Änderung des Bauleitplans unberücksichtigt bleiben können, sofern die Gemeinde deren Inhalt nicht kannte und nicht hätte kennen müssen und deren Inhalt für die Rechtmäßigkeit des Bauleitplans nicht von Bedeutung ist.

Eine Vereinigung im Sinne des § 4 Abs. 3 S. 1 Nr. 2 UmwRG (Umwelt-Rechtsbehelfsgesetzes) ist in einem Rechtsbehelfsverfahren nach § 7 Abs. 2 UmwRG gemäß 7 Abs. 3 S. 1 UmwRG mit allen Einwendungen ausgeschlossen, die sie im Rahmen der Auslegefrist nicht oder nicht rechtzeitig geltend gemacht hat, aber hätte geltend machen können (§ 3 Abs. 3 BauGB). Die Verarbeitung personenbezogener Daten erfolgt auf Grundlage des § 3 BauGB in Verbindung mit Art. 6 Abs. 1 Buchstabe e DSGVO und dem Brandenburgischen Datenschutzgesetz. Sofern Sie Ihre Stellungnahme ohne Absender abgegeben haben, erhalten Sie keine Mitteilung über das Ergebnis der Prüfung.

 

Neustadt (Dosse), den 08.06.2021

gez. D. Fuchs

Amtsdirektor

2. Änderung FNP Gemeinde Breddin

[Planzeichnung 2. Änderung FNP Breddin]

[Abwägung 2. Änderung FNP Breddin]

[Umweltbericht 2. Änderung FNP Breddin]

[Begründung 2. Änderung FNP Breddin]

Bekanntmachung der Gemeinde Breddin über die öffentliche Auslegung der förmlichen Beteiligung gem. § 3 (2) BauGB zum Bebauungsplan "Solarpark Breddin"

(01.07.2021)

Bekanntmachung der Gemeinde Breddin

Förmliche Beteiligung gem. § 3 (2) BauGB zum Bebauungsplan „Solarpark Breddin“ der Gemeinde Breddin

 

Die Gemeindevertretung Breddin hat in ihrer Sitzung am 26.10.2020 den Beschluss zur Offenlage des Entwurfs des Bebauungsplans „Solarpark Breddin“ gefasst.

 

Ziel des Bebauungsplans ist die planungsrechtliche Vorbereitung der Bebauung einer Teilfläche des Flurstückes 37 der Flur 2 der Gemarkung Breddin mit einer Photovoltaik-Anlage und den dafür notwendigen Erschließungsflächen. Es soll ein sonstiges Sondergebiet gemäß § 11 Abs. 2 BauNVO mit der Zweckbestimmung für die Nutzung erneuerbarer Energien als Photovoltaik-Freiflächenanlage (SO Photovoltaik) festgesetzt werden.

 

Das Plangebiet liegt im Nordwesten des Landes Brandenburg im Landkreis Ostprignitz-Ruppin in der Gemeinde Breddin und umfasst eine Fläche von 4,88 Hektar. Die Fläche wird derzeit landwirtschaftlich genutzt.

 

Die Erschließung des Planungsgebietes ist über die bereits vorhandenen, landwirtschaftlichen Wege gesichert.

 

Die förmliche Beteiligung der Öffentlichkeit nach § 3 Abs. 2 BauGB fand bereits im Zeitraum 04.01.2021 bis 05.02.2021 statt. Sie muss aus verfahrenstechnischen Gründen wiederholt werden.

 

Die förmliche Beteiligung der Öffentlichkeit nach § 3 Abs. 2 BauGB findet im Rahmen einer öffentlichen Auslegung in der Zeit vom 05.07.2021 bis einschließlich zum 06.08.2021

 

Montag            8.00-12.00 und 13.00-16.00 Uhr

Dienstag          8.00-12.00 und 13.00-18.00 Uhr

Mittwoch            8.00-12.00 und 13.00-16.00 Uhr

Donnerstag      8.00-12.00 und 13.00-16.00 Uhr

Freitag               8.00-12.00 Uhr

 

im Amt Neustadt (Dosse), Bahnhofstraße 6, 16845 Neustadt (Dosse), Zimmer 20/21 nach vorheriger Terminvereinbarung statt.

 

Zur Auslegung stehen folgende Unterlagen und Informationen zur Verfügung:

  • Entwurf des Bebauungsplans, Stand 03/2020
  • Begründung zum Entwurf mit Anlage, Stand 03/2020
  • Umweltbericht, Stand März 2020
  • Blendgutachten, Stand 08/2019

Im Rahmen der Öffentlichkeitsbeteiligung werden folgende umweltrelevante Informationen zu den in § 1 Abs. 6 Nr. 7 BauGB genannten Schutzgütern ausgelegt:

 

Aus dem Umweltbericht (Teil II der Begründung) zum Bebauungsplan:

Schutzgut Tiere:

 

Brutvögel

Hier ist daher lediglich das Vorkommen der Feldlerche zu beachten, die im Planungsgebiet vermutlich Reviere besitzt.

Zu beachten ist auch das Tötungsverbot nach § 44(1), Nr. 1. Dies kann durch einen Beginn der Bautätigkeiten außerhalb der Brutzeit (Zwischen März und Juli) vermieden werden. Für den zu erwartenden Verlust der Feldlerchenreviere müssen vorgezogene Ausgleichsmaß-nahmen (CEF-Maßnahmen: Lerchenfenster) durchgeführt werden.

 

Fledermäuse

Die Ackerflächen bieten kaum Habitate, die von Fledermäusen bevorzugt genutzt werden.

Die Nutzung als Photovoltaik-Fläche stellt keine Beeinträchtigung der Artengruppe dar.

 

Arten - Amphibien

Nicht relevant, da keine Laichhabitate im Plangebiet und Umgebung

 

Arten – Reptilien

Nachdem ein Vorkommen der Zauneidechse nicht ausgeschlossen werden konnte, wurden Kartierungen der Art im Jahr 2019 beauftragt, um detaillierte Aussagen zu Betroffenheiten der Art tätigen zu können.

Da sich die Tiere nur im Bereich zwischen Gleise und Weg aufhielten, kann eine Betroffenheit der Art durch die PV-Anlage ausgeschlossen werden. Der Ackerstandort ist unattraktiv für die Tiere. Hier befinden sich weder geeignete Habitate für die Eiablage, es gibt keine Sonnenplätze oder Winterquartiere. Insekten (Nahrungsgrundlage) sind auf dem Ackerstandort kaum vorhanden.

Demnach sind für die Reptilienart Zauneidechse Verbotstatbestände nach § 44 Abs. 1 BNatSchG nicht zu erwarten, so dass eine artenschutzrechtliche Ausnahmegenehmigung gem. § 45 Abs. 7 BNatSchG nicht erforderlich wird.

Durch die Einsaat von ext. Grünland unter die PV-Anlagen, kann die Fläche als Jagdraum für Zauneidechsen attraktiv werden.

 

Schutzgut Pflanzen

Die PV-Anlage wird auf einem Ackerstandort errichtet. Geschützte Biotope oder Pflanzen werden nicht überbaut.

 

Schutzgut Wasser

Das Regenwasser kann vor Ort vollständig versickern, sodass keine negativen Auswirkungen auf die Grundwasserneubildung zu erwarten sind.

 

Schutzgut Boden

Aufgrund nur punktueller Versiegelung durch Punktfundamente (ohne Beton), sind die Aus-wirkungen auf das Schutzgut Boden sehr gering.

 

Schutzgut Klima / Lufthülle

Im Zuge des geplanten Baus der Photovoltaikanlagen kommt es zu eher punktuellen Versiegelungen und Überbauungen. Die dadurch verlorengehende Kaltluftproduktionsfläche ist je-doch als vergleichsweise gering einzuschätzen. Großflächige Kaltluftreproduktionsflächen sind im Umfeld vorhanden.

 

Schutzgut Landschaftsbild

Der Landschaftsraum zwischen Breddin, Stüdenitz und Kötzlin wird dominiert von großen Ackerschlägen und dem Windpark. Wenige Strukturen, wie Heckenrudimente, Baumgruppen oder Einzelbäume stehen in der Umgebung.

Eine Einsehbarkeit der Fläche von der Ortslage Breddin aus ist nicht gegeben. Östlich befindet sich das Eichenwäldchen und nach Süden hin liegt der Bahndamm an, der eine Sichtbarriere darstellt.

Nur vom Einzelgehöft aus, welches sich direkt am Bahndamm befindet, ist eine Einsehbarkeit der Solaranlage in nordöstlicher Richtung möglich.

 

Folgende Maßnahmen sind zu treffen:

Vorgezogene Maßnahme Lerchenfenster (CEF)

Auf der nördlich angrenzenden Ackerfläche sind mindestens 3 Lerchenfenster im Getreide mit jeweils mind. 20 qm Größe einzurichten. Bei Fruchtwechsel sind die Lerchenfenster auf andere Ackerflächen einzurichten.

Die Lerchenfenster sollen die Habitatfunktion dauerhaft übernehmen. Sollte ein Monitoring zu dem Ergebnis kommen, dass die Sondergebietsfläche von den Feldlerchen wieder angenommen wird, können die Lerchenfenster entfallen. Die Lerchenfenster können auch entfallen, wenn nachgewiesen wird, dass die zu Grünland umgewandelte Ackerfläche von den Lerchen angenommen wird.

 

Kompensationsmaßnahme: Anlage extensives Grünland, planintern

Das Baugebiet Photovoltaik ist auf 4,88 mit Gras-Kräutermischung einzusäen und extensiv mit Schafen oder Ziegen zu beweiden bzw. mind. 1 x jährlich zu mähen. Das Mähgut kann als Mulch auf der Fläche verbleiben.

 

Kompensationsmaßnahme: Anlage extensives Grünland, planextern

Auf dem Grundstück Gemarkung Breddin, Flur 2, Flurstück 37 außerhalb des Plangebietes 0,74 ha Acker in Extensivgrünland umzuwandeln. Es ist eine Gras-Kräutermischung einzusäen oder die Fläche der Selbstbegrünung zu überlassen. Bodenbearbeitung und die Verwendung von Dünge- und Pflanzenschutzmitteln haben zu unterlassen.

Die Fläche ist extensiv zu beweiden oder max. 3mal jährlich zu mähen. Das Mähgut ist abzutransportieren. Frühester Mahdtermin ist der 1. Juli im Jahr.

 

Zusätzlich können die Unterlagen auf der Homepage www.neustadt-dosse.de und auf dem Landesportal unter www.uvp-verbund.de/bb eingesehen werden.

 

Während der Auslegungszeit wird jedermann Gelegenheit gegeben, sich zu äußern. Stellungnahmen zur Planung können auch per E-Mail unter abgegeben werden. Das gilt auch für Kinder und Jugendliche. Des Weiteren wird den Bürgern im Rahmen des öffentlichen Auslegungsverfahrens während der Dienstzeiten auch Gelegenheit zur Erörterung gegeben.

Es wird darauf hingewiesen, dass nicht fristgerecht abgegebene Stellungnahmen bei der Beschlussfassung über die Satzung unberücksichtigt bleiben können.

Die Vorschriften über die Öffentlichkeits-und Behördenbeteiligung dienen insbesondere der vollständigen Ermittlung und zutreffenden Bewertung der von der Planung berührten Belange und der Information der Öffentlichkeit. Es wird darauf hingewiesen, dass Stellungnahmen, die im Verfahren der Öffentlichkeits-und Behördenbeteiligung nicht rechtzeitig abgegeben worden sind, bei der Beschlussfassung über die Änderung des Bauleitplans unberücksichtigt bleiben können, sofern die Gemeinde deren Inhalt nicht kannte und nicht hätte kennen müssen und deren Inhalt für die Rechtmäßigkeit des Bauleitplans nicht von Bedeutung ist.

 

Die Verarbeitung personenbezogener Daten erfolgt auf Grundlage des § 3 BauGB in Verbindung mit Art. 6 Abs. 1 Buchstabe e DSGVO und dem Brandenburgischen Datenschutzgesetz. Sofern Sie Ihre Stellungnahme ohne Absender abgegeben haben, erhalten Sie keine Mitteilung über das Ergebnis der Prüfung.

 

Ein Antrag nach § 47 der Verwaltungsgerichtsordnung ist unzulässig soweit mit ihm Einwendungen geltend gemacht werden, die vom Antragsteller im Rahmen der Auslegung nicht oder verspätet geltend gemacht wurden, aber hätten geltend gemacht werden können.

 

Neustadt (Dosse), den 08.06.2021

 

 

gez. D. Fuchs

Amtsdirektor

Planzeichnung B-Plan Solarpark Breddin

 

[Planzeichnung B-Plan Solarpark, Stand 03-2020]

[Anlage 3 Blendgutachten B-Plan Solarpark, Stand 02-2020]

[Anlage 2 Abwägung B-Plan Solarpark, Stand 02-2020]

[Umweltbericht B-Plan Solarpark, Stand 03-2020]

[Konflikte B-Plan Solarpark, Stand 03-2020]

[Biotope B-Plan Solarpark, Stand 03-2020]

[Begründung B-Plan Solarpark, Stand 03-2020]

Grundschule Breddin

(24.08.2020)

Baubeginn:        März 2020          

Dauer:                  bis Juni 2022

Zuwendung des Landes Brandenburg gem. Richtlinie des Ministeriums für ländliche Entwicklung, Umwelt und Landwirtschaft über die Gewährung von Zuwendungen für die Förderung der ländlichen Entwicklung im Rahmen von LEADER

Das Vorhaben wird mit ELER-Mitteln (Europäischer Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des ländlichen Raums) finanziert.                          http://www.eler.brandenburg.de

Flagge

Grundschule Breddin

27.02.2020

Nach vorangegangen Erhaltungsmaßnahmen muss eine Grunderneuerung der Grundschule begonnen werden.

Als schwerwiegendste Ursache neben dem Verschleiß und Alterung ist die teilweise massive Durchfeuchtung der Wände durch zeitweises Schichtenwasser. Die Trockenlegung, wird als Drainage und durch partielle Maßnahmen erfolgen.

Mit zu diesen Maßnahmen gehört der Ersatz von Putz und Fußböden, Teilreparatur der Außenputzflächen, Wandinjektage gegen aufsteigende Feuchtigkeit in Außenwand im Erdgeschoss.

Zu der Beseitigung der Feuchteschäden sind Maler- und Bodenlegerarbeiten zuzuordnen. Ebenfalls werden in diesem Zuge die Fenster tischler- und malermäßig grunderneuert, um eine weitere Nutzung zu ermöglichen.

Im Kellergeschoss werden nach der Drainageinstallation alle Gewerke notwendig sein – Putz, Fliesen, Maler, Bodenleger.

Um den Unterricht akustisch verständlicher zu gestalten, werden in 7 Klassenräumen Schallschutzelemente an den Decken und gegebenenfalls weitere an den Wänden montiert.

Das grüne Klassenzimmer wird  als befestigte Fläche mit einigen fest installierten Sitzmöglichkeiten errichtet. Weiterhin wird ein barrierefreies WC im Erdgeschoss entstehen und der barrierefreie Zugang von der Hofseite wird erweitert.

21.08.2020

21.08.2020